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Die russischen Festspiele – wie wir sie gestern bezeichnet hatten – in Martell gehen weiter. Auch im Sprintwettkampf der Herren kam der Sieger aus Russland, denn Andrei Makoveev, der vormals schon im Weltcup auch aufs Podest gestiegen war, sicherte sich trotz einer Strafrunde den Sieg vor seinem Landsmann Artem Ushakov. Auch auf den Positionen drei und vier fand man zwei Athleten aus der selben Nation, nämlich die zwei Ukrainer Artem Pryma und Oleg Berezhnoy. Das „Duett“ zweier Athleten aus der selben Nation wiederholte sich auch auf den Rängen fünf und sechs, mit den beiden Italienern Mattia Cola und Christian Martinelli. Die Cousins aus Bormio waren an diesem Tag ungemein stark unterwegs und verwiesen Sportler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz auf die weiteren Ränge. Erst auf Rang 14 findet sich der beste Norweger. Die Skandinavier haben abermals betont, dass sie in der Höhenlage Martell erhebliche Schwierigkeiten vorfinden, den richtigen Laufrhythmus zu finden. Das gilt allerdings nicht für Ronny Hafsas, der wieder einmal losgeprescht war wie die Feuerwehr (er führte nach dem Liegend-Anschlag), beim Stehend-Schießen jedoch gleich vier Mal danebenballerte und nach zusätzlichen 600 Metern unter den Geschlagenen landete. Ähnliches gilt für Michael Rösch. Der ehemalige Weltcupsieger war auch recht gut unterwegs, schoss aber stehend miserabel schlecht und musste alle fünf Strafrunden herunterspulen. Damit war auch sein zweiter Auftritt in Martell zum Vergessen…

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